spezielles flaches ASPEN-Implantat für das Segment L5/S1
ASPEN-Implantat
ASPEN-Implantat zwischen 2 Dornfortsätze im Modell

ASPEN™

Minimal-invasives Verfahren zur Wirbelköperfusion der BWS und LWS

Bei ausgeprägtem Bandscheibenverschleiß der Brust- oder Lendenwirbelsäule mit resultierenden hartnäckigen Rücken- und/oder Beinschmerzen bleibt bei Versagen der üblichen konservativen Maßnahmen häufig als letzte Möglichkeit nur die Versteifung (Fusion, Spondylodese) von zweien oder mehreren Wirbeln übrig.

Dies bedeutet in der Regel einen invasiven Eingriff mit Einbringen von Schrauben, Stäben und ggf. auch Ersatz der defekten Bandscheibe. Diese Art der Operation gilt nach wie vor als Goldenstandard. Eine solche Operation ist aber nicht nur aufwendig und risikoanfälliger, sie ist auch gerade bei älteren Patienten mit nur eingeschränkter Narkosefähigkeit häufig nicht oder begrenzt durchführbar.

Mit dem ASPEN™-Dornfortsatzsystem steht ein minimal-invasives Verfahren als Alternative zur Verfügung. Dabei wird eine speziell entwickelte Plattenkonstruktion zwischen die Dornfortsätze der betroffenen Wirbel eingesetzt und fixiert. Das Implantat kann in der gesamten Brust und auch Lendenwirbelsäule bei einem oder mehreren Segmenten verwendet werden. Es hat sich in biomechanischen Studien als genauso stabil wie ein herkömmliches Pedikelschrauben-Stabsystem gezeigt. Die Operationszeit ist im Vergleich zu den anderen Verfahren deutlich reduziert. Die postoperative Rehabilitation erfolgt in der Regel ebenfalls deutlich schneller.

Das ASPEN™ - Dornfortsatzsystem eignet sich bei folgenden Diagnosen

  • Degeneratives Bandscheibenleiden
  • Spinalstenose
  • Spondylolisthesis (Grad 1)
  • Wirbelkörperfrakturen
  • Pseudarthrose nach fehlgeschlagener Fusion

ORTHOpress (1/2012 Süd.)
Wirbelsäulenversteifung
Eine bedrohliche Vorstellung verliert ihren Schrecken