Beschreibungen der Schmerzempfindung
Gensis™ nicht-aufladbarer Neurostimulator
Prodigy™ aufladbarer Neurostimulator

Wie funktioniert die Neurostimulation?

Die Neurostimulation beeinflusst die Übertragung von Schmerzsignalen. Bei dieser Therapie wird ein kleines Implantat (ähnlich einem Herzschrittmacher) verwendet, um die Schmerzempfindung durch eine andere Empfindung zu ersetzen.

Einige Patienten beschreiben diese Empfindung wie ein sanftes Kribbeln oder in manchen Fällen auch nur als die Abwesenheit von Schmerzen.

  1. Schmerzsignale werden über das Rückenmark zum Gehrin geleitet.
  2. Ein Impulsgenerator sendet elektrische Impulse zu einer Elektrode (einem dünnen Draht).
  3. Die Elektrode gibt diese Impulse an die Nerven entlang des Rückenmarks weiter.
  4. Die Impulse blockieren die Schmerzsignale, bevor sie das Gehirn erreichen.
  5. Das Schmerzgefühle wird durch ein Kribbelgefühl ersetzt.

Neurostimulationssysteme von St. Jude Medical sind mit aufladbaren oder nicht aufladbaren Batterien erhältlich. Der Arzt wird mit dem Patienten besprechen, welches System geeignet ist. Berücksichtigt werden dabei Lebensstil, die Schmerzmuster, die Stromforderungen und die Bereitschaft, die Batterien regelmäßig aufzuladen.

Nicht aufladbare Systeme: Wie der Name sagt, enthalten nicht aufladbare Neurostimulationssysteme eine Batterie, die nicht aufgeladen werden kann. Wie lange ein nicht aufladbarer Neurostimulator betriebsfähig bleibt, hängt von den Geräteinstellungen ab und davon, wie oft das System aktiviert wird.

Aufladbare Systeme: Ein aufladbarer Neurostimulator enthält eine Batterie, die regelmäßig aufgeladen werden muss, um eine wirksame Therpaie aufrecht zu erhalten. Da die Batterie wieder aufgeladen werden kann, kann dieses System eine längere Lebendsdauer haben als ein nicht aufladbares System.