Spritzenangst
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Spritzenangst (Spritzenphobie)

Die Spritzenangst oder –phobie (im Fachjargon auch Trypanophobie genannt) tritt ca. bei 3 % der Menschen auf. Im Kindes- und jungen Erwachsenenalter liegt die Häufigkeit sogar bei bis zu 30 % !

Das führt dazu, dass viele Patienten eine mögliche und in der Regel auch notwendige Behandlung nicht durchführen lassen wollen oder können.

Das betrifft vor allem schmerztherapeutische (interventionelle) Verfahren zur schonenden Behandlung von Wirbelsäulenleiden, wie z.B. Bandscheibenvorfälle oder Facettenarthrosen. Hier insbesondere auch zur Vermeidung einer offenen Operation.

Aber auch spezielle Arthrosebehandlungen mit Hyaluronsäure oder Eigenblut (PRP) sind für Patienten mit Spritzenangst häufig nicht möglich, so daß hier eine Einspritzung unter leichter Kurznarkose eine Lösung darstellt.

Unsere Praxis hat sich speziell mit diesem Problem auseinandergesetzt und bietet betroffenen Patienten eine Spritzenbehandlung unter moderner, leichter, intravenöser Narkose (sog. Dämmerschlafnarkose oder auch Analgosedierung) an.

Die Narkose erfolgt durch einen sehr erfahrenen Anästhesisten und Schmerztherapeuten. Dabei ist lediglich ein kleiner venöser Zugang erforderlich. Über diesen werden dann die Narkosemittel und ggf. zusätzlich notwendige Medikamente wie z.B. Schmerzmittel und Antibiotika verabreicht.

Der Patient schläft in der Regel noch ca. 10 min länger als der Eingriff andauerte und wird dann noch entsprechend postoperativ überwacht. Dabei sind Zustände von Überlkeit und Erbrechen heutzutage vernachlässigbar selten, da auch hier moderne Medikamente eingesetzt werden können.

Als Vorbereitung für die Behandlung sind abhängig vom Alter und Gesundheitszustand des Patienten einige wenige Laborparameter (Blutwerte, sehr selten EKG) notwendig.

Wie vor jeder anderen Narkose müssen natürlich die Nüchternheitskriterien berücksichtigt werden.

Nach einem Narkoseeingriff muß der Patient/-in abgeholt werde, d.h. er darf öffentliche Verkehrsmittel nicht nutzen.

Im Einzelnen kommen für eine Behandlung unter Kurznarkose im Wesentlichen folgende Verfahren in Frage:

  • Facetteninfiltrationen
  • Facettendenervierung (Thermokoagulation)
  • Periradikuläre Therapie (PRT)
  • Epidurale Einspritzungen
  • Epiduralkatheter
  • Arthrosebehandlung mit Hyaluronsäure oder PRP an fast allen betroffenen Gelenken
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